ich weiß nicht mehr, wann ich die Ehre und das Vergnügen hatte, Heatwave das erste Mal auf einer Bühne zu fotografieren.

Heatwave waren eine Aschaffenburger Tribute Band, die ihren Schwerpunkt bei den alten Motown-Klassikern hatte. 
 
Also alle Künstler, die bei dem legendären Plattenlabel Motown unter Vertrag waren oder immer noch sind, wurden von Heatwave gespielt:  Marvin Gaye, Stevie Wonder, Gladys Knight & the Pips, Diana Ross, Smokey Robinson und viele andere.

Schließlich nannte sich die Band ja auch nach einem Hit von Martha & the Vandellas (Heatwave).

Es waren jedenfalls einige male- und es war immer ein Genuss!
Natürlich auch, weil ich die wunderbare Jennifer Washington und ihren Kollegen bei Heatwave George Zhong sehr schätzte .

Eigentlich war die ganze Truppe ein vortrefflicher Verein von tollen Sängern und Musikern!

George sah ich das erste mal bei einem Heatwave-Auftritt im Colos-Saal- und er wirkte auf mich wie ein kleiner Junge, der sich verlaufen hat, aus versehen auf der Bühne steht und nicht weiß, was er da machen soll!

Nun… er machte dann etwas: Er sang!
Der Stevie Wonder Klassiker „Superstition“ war es, den er so unfassbar grandios performte, das es mich wirklich nachhaltig beeindruckte.

Damals- und das ärgert mich ein bisschen, weil er damals den Song alleine sang und großartig ablieferte- habe ich nicht gefilmt.

Dafür lief meine Kamera ein paar Jahre später- als er den Song, mit dem großartigen Jürgen Wüst, ebenfalls vortrefflich performte…

Vor ein paar Wochen schrieb mich der „Chef“ von Heatwave an, ob ich nicht den letzten Auftritt fotografieren könnte.

Ich konnte nicht nur- ich hatte auch massiven Bock darauf. Weil ich wirklich die alten Motown-Klassiker sehr gern höre und – wie gesagt – weil ich die ganze Truppe sehr schätze.
Ich hatte dann die Idee, schon vorher da zu sein, um ein paar Backstage-Aufnahmen vor dem Auftritt zu machen.

Muss ich betonen, das ich es schade finde, das sie aufhören?
Natürlich finde ich es schade!
Es war eine tolle Truppe, die einige der legendärsten Songs der Geschichte sehr schön gespielt haben.

„Sehr, sehr schade, dass sich die Band auflöst, denn sie wurde immer besser.“

Colos-Saal Chef Claus berninger in einem Kommentar auf Facebook

Ich wünsche der ganzen Truppe natürlich nur das beste und hoffe, das ich ihre ehemaligen Mitglieder noch ab und zu höre.